Ölziehen

Wir sind tagtäglich vielen unterschiedlichen Gift- und Schadstoffen und nicht selten gefährlichen Schwermetallen ausgesetzt. Wir essen immer mehr verarbeitete Lebensmittel und Obst, das mit Pestiziden behandelt wurde und unser Trinkwasser ist selten wirklich sauber.

Sobald wir dann auf die Straße gehen, atmen wir Abgase und andere Schadstoffe ein und häufig enthalten sogar Körperpflege Produkte eine Menge an schädlichen Inhaltsstoffen, die uns schleichend krank machen. Wir vergiften uns also langsam aber sicher, mit dem Ergebnis, dass es immer mehr Allergiker und chronisch Kranke gibt,

Zu unser aller Glück, ist der menschliche Körper ein Wunderwerk der Entgiftung und verhindert mit aller Kraft, dass all diese schädlichen Stoffe uns nicht sofort umbringen. Doch dieser natürliche Entgiftungsprozess funktioniert nicht ewig und irgendwann spüren wir dann doch die Auswirkungen unseres modernen Lebenswandels.

Manchmal ist es daher gar nicht schlecht, einmal genauer hin zu schauen und mit einem Urintest zu überprüfen, ob bereits eine Belastung mit Schwermetallen oder Glyphosat vorliegt. Die Mainzer Firma Medivere hat sich auf solche Analysen spezialisiert und bietet unterschiedliche Tests für die Durchführung von Zuhause an. Mit dem Gutscheincode AP34247 erhältst du bei jeder Bestellung 5% Rabatt.

Doch es gibt Hoffnung und wir alle können mit wenigen einfachen Mitteln unseren Körper bei der Entgiftung unterstützen und uns langsam aber sicher wieder von dem Giftmüll in unseren Zellen befreien. Ganz ohne schwere Medikamente oder langwierige Entgiftungskuren. Das Einzige was du dafür tun musst, ist dich mit der Ayurvedischen Kunst des Ölziehens zu beschäftigen.

Was ist Ölziehen?

Die traditionelle Ayurvedische Medizin ist bereits mehr als 4.000 Jahre alt und stammt aus Indien. Sinngemäß bedeutet Ayurveda „Wissen über das Leben“ und umfasst etliche, auch in der westlichen Welt sehr bekannte, Methoden wie z.B. das Yoga, die bei vielen Beschwerden und Krankheitsbildern angewendet werden.

Das Ölziehen, das im Ayurveda Gandusha genannt wird, dient vor Allem der Reinigung und Entgiftung des gesamten Körpers. Dadurch können aber nicht nur Zahnerkrankungen, sondern auch solche Krankheiten behandelt werden, die mit einer Belastung durch Schad- oder Giftstoffen in Zusammenhang stehen.

Die gründliche Reinigung und Entgiftung des Körpers stellt im Ayurveda eine wesentliche Voraussetzung für tiefergreifende Heilprozesse dar. Ein Organismus, der ständig mit der Ausleitung von Schwermetallen beschäftigt ist, kann sich kaum um die Zellreparatur und Regeneration kümmern. Der Körper altert sichtbar und chronische Krankheiten bahnen sich ihren Weg.

Durch regelmäßiges Ölziehen wird dieser Teufelskreis durchbrochen und die Selbstheilungskräfte können aktiviert werden.

Was bewirkt Ölziehen?

Unsere Schleimhäute funktionieren im Prinzip wie ein riesiger Schwamm und nehmen alles auf, was wir über die Nahrung zu uns nehmen
oder was durch den Organismus über die Zeit, aktiv in den Schleimhäuten eingelagert wurde.

In diesem Zusammenhang eignet sich das Ölziehen besonders gut zur Entgiftung, da es hilft diese gesammelten Schlacken und Schadstoffe aus den Schleimhäuten zu lösen und auszuscheiden, so dass die Mundflora Schritt für Schritt wieder hergestellt wird, Entzündungen verschwinden und das allgemeine Wohlbefinden spürbar zunimmt.

Ölziehen kann jedoch noch viel mehr für dich tun

Empfindlichkeit – Ölziehen fördert eine basische Mundflora und sorgt dafür, dass deine Zähne widerstandsfähiger und weniger empfindlich auf äußere Reize reagieren.

Entgiftung – Ölziehen löst unterschiedlichste Schadstoffe aus den Schleimhäuten des Mundraums und bindet diese zuverlässig im Öl, so dass du sie anschließend ganz einfach ausspucken kannst.

Entzündungen – Ölziehen bekämpft wirksam vorhandene Entzündungen im Mundraum und hilft dem Zahnfleisch gleichzeitig sich zu regenerieren. Dadurch wird der Kiefer gestärkt und die Zähne wieder fester verwurzelt.

Karies – Ölziehen reduziert Karies spürbar, indem es den Zahnbelag zuverlässig entfernt und die Neubildung effektiv hemmt. Das entzieht den Bakterien den lebensnotwendigen Nährboden. Außerdem gelangt das Öl auch problemlos an solche Stellen, die du mit der Zahnbürste nicht erreichen kannst.

Mundflora – Bereits nach wenigen Tagen beginnt sich die Mundflora zu erholen, so dass sich gesundheitsförderliche Bakterien wieder ansiedeln können. Schädliche Bakterien sterben ab und werden über das Öl gebunden und ausgeschieden. 

Mundgeruch – Schlechter Atem entsteht meist durch bestimmte Bakterien, die über Nacht in deinem Mund und vor allem auf deiner Zunge überleben. Durch das regelmäßige Reinigen der Zunge in Kombination mit dem Ölziehen, wirst du den Mundgeruch für immer los.

Verfärbungen – Durch regelmäßiges Ölziehen beginnen sich hartnäckige Verfärbungen aufzulösen und deine Zähne werden sichtbar aufgehellt und das ganz ohne schädliche Bleichmittel.

Zahnstein – Wenn Ölziehen erst einmal zu deiner täglichen Routine geworden ist, hat Zahnstein keine Chance mehr. Er bildet sich erst gar nicht mehr und vorhandener Zahnstein wird zunehmend weicher, bis er sich letztlich einfach abkratzen lässt oder von alleine abplatzt.

Wie funktioniert das Ölziehen?

Im Prinzip ist Ölziehen so leicht wie Zähneputzen und du kannst dabei nichts falsch machen. Dennoch gibt es immer wieder Gerüchte von Leuten, die vom Ölziehen keine Ahnung haben oder einfach irgendwelche Informationen ungeprüft übernehmen und die Hintergründe dazu nicht ausreichend recherchiert haben.

So hält sich ein Gerücht besonders hartnäckig und geistert immer wieder durch diverse Facebook Gruppen, obwohl ein wenig Logik genügen würde, um zu erkennen, dass das nicht wirklich stimmen kann. Die Rede ist von der Dauer des Ölzieh-Prozesses, also eine Frage, die sich ein Anfänger berechtigter Weise stellt, wenn er das erste Mal mit dem Ölziehen experimentiert. Dazu aber später mehr.

Außerdem stellt sich natürlich auch die Frage, welches Öl man sinniger Weise verwenden sollte und wie häufig man Ölziehen darf. Ich versuche dir daher im nächsten Abschnitt die wichtigsten Fragen über das Ölziehen zu beantworten, so dass du möglichst sorglos und unvoreingenommen an diese wunderbare Entgiftungsmethode rangehen kannst.

Wann solltest du Ölziehen?

Im Prinzip kannst du zu jeder Tageszeit Ölziehen und wirst damit zu einem positiven Ergebnis gelangen. Dennoch gibt es, wie für viele Dinge, auch für das Ölziehen ein optimales Zeitfenster.

Der Grundgedanke des Ölziehens ist es ja, den Körper bei der Entgiftung und Ausleitung von Toxinen zu unterstützen und das funktioniert am Besten, wenn der Körper seine eigenen Entgiftungsprozesse bereits abgeschlossen hat.

Von daher ist Ölziehen morgens direkt nach dem Aufstehen am besten, wenn der Organismus alle Giftstoffe in den Schleimhäuten geparkt hat und du weder getrunken noch gegessen hast. 

Am Anfang steht die Zunge

Das kennt wohl jeder von uns. Nach dem Aufstehen ist deine Zunge belegt, fühlt sich irgendwie pelzig an und du hast einen komischen Geschmack im Mund. Zu allem Übel bestätigt dir dein Umfeld, dass du nicht gerade wie eine Blumenwiese riechst.

Der Grund dafür ist relativ schnell gefunden, denn während du schläfst beginnt der Körper mit der Entgiftung und scheidet dabei jede Menge Giftstoffe aus. Diese werden aus dem nahegelegenen Gewebe zu den Ausscheidungsorganen transportiert und für die endgültige Entsorgung vorbereitet. 

Die Zunge bekommt dabei eine ordentliche Portion des „Restmülls“ ab, in der Hoffnung, dass wir am nächsten Morgen den Müll auch wirklich raustragen, also entsorgen. Es sind also Bakterien, die sich über Nacht in deinem Mund austoben, dabei auch gewisse Ausscheidungen produzieren und auf diese Weise den schlechten Geschmack und den Mundgeruch verursachen.

Leider reinigen die wenigsten Menschen morgens ihre Zunge, so dass sich alle Schadstoffe auf der Zunge, über den Tag verteilt wieder mit der Nahrung vermischen und auf diesem Wege wieder in den Kreislauf zurück geführt werden, anstatt ausgeleitet zu werden, wie sich dass die Natur so überlegt hat.

Bevor du also mit dem Ölziehen beginnst, solltest du deine Zunge gründlich mit einem Zungenschaber reinigen, indem du von der Wurzel in Richtung der Spitze schabst und dabei den angesammelten Belag entfernst. Anschließend reinigst du den Schaber kurz unter warmem Wasser und wiederholst den Prozess so lange, bis die Zunge sauber ist und du beim Schaben nichts mehr mitnimmst.

Ölziehen richtig gemacht?

Je nach Bedarf und persönlichem Empfinden, nimmst du nun etwa 1 EL Öl in den Mund und beginnst damit zu spülen. Dabei darfst du da Öl nach Lust und Laune in deinem Mundraum hin und her bewegen, z.B. durch Ziehen, Kauen und Schlürfen. Hier gibt es kein Richtig oder Falsch, die Hauptsache ist, dass du am Ende möglichst den gesamten Mundraum und somit alle Schleimhäute erreicht hast.

Solltest du ein Problem damit haben, das pure Öl in den Mund zu nehmen, kannst du auch erst einmal mit einem Teelöffel starten und dich langsam steigern. Bedenke jedoch, dass du bei einer geringeren Menge Öl auch länger brauchst, um alle Bereiche der Mundhöhle zu erreichen und dass das Öl schneller gesättigt ist.

Währenddessen solltest den Kopf nicht zu stark nach hinten neigen und unter keinen Umständen solltest du mit dem Öl gurgeln, um ein Verschlucken des Öls zu vermeiden. Zwischendurch darfst du das Öl einwirken lassen, bevor du es erneut durch den Mund ziehst. Dadurch lösen sich Verfärbungen und Beläge anschließend auch besser.

Wie lange solltest du Ölziehen?

Wenn du regelmäßig Ölziehen praktizierst, dann reicht eine Dauer von 2-3 Minuten vollkommen aus. Das oben bereits erwähnte Gerücht geht hingegen davon aus, dass man bei jeder Anwendung min. 10 – 20 min Ölziehen müsse, damit auch ganz sicher alle Bereiche der Mundhöhle erreicht werden.

Das ist ganz sicher nicht notwendig sondern, ganz im Gegenteil eher kontraproduktiv, da auf diese Weise die im Öl gebundenen Schadstoffe über die Schleimhäute wieder zurück in den Körper diffundieren. Wenn du dennoch länger Ölziehen willst, kannst du stattdessen das Öl nach ca. 3 Minuten ausspucken und neues Öl verwenden. Dadurch lässt sich der Prozess beliebig verlängern.

Was die Dauer einer Ölziehkur anbelangt, so empfehle ich dir diese Methode zu einer lebenslangen Angewohnheit zu machen und, so wie das Zähneputzen, täglich durch zu führen. Die Effekte sind so positiv und nachhaltig, dass ich persönlich nicht mehr darauf verzichten mag.

Wenn du allerdings nur für eine bestimmter Zeit Ölziehen willst, dann empfehle ich dir es mindestens 4 Wochen lang täglich durchzuführen, um eine spürbare Verbesserung zu erzielen.

Wie oft solltest du Ölziehen?

Ich bin ein Freund von Routinen, da du diese ganz automatisch durchführst, ohne dass du dich daran erinnern musst. Sie gehen dir in Fleisch und Blut über und werden zu einer Selbstverständlichkeit. An das morgendliche Zähneputzen musst du dich ja schließlich auch nicht erinnern.

Wenn du, aus welchen Gründen auch immer, nicht jeden Morgen Ölziehen willst, kannst du es natürlich einfach 2-3 mal in der Woche machen. Es sollte dir jedoch bewusst sein, dass die positiven Effekte dann deutlich geringer ausfallen als wenn du es täglich machst.

Darf jeder Ölziehen praktizieren?

Es gibt keinen Grund warum nicht Jeder die wunderbaren Vorteile des Ölziehens für sich nutzen sollte. Vor Allem wem man die Entgiftung des Körpers auf natürliche Weise unterstützen will.

Prinzipiell können auch Kinder schon früh an das Ölziehen herangeführt werden. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass Kinder unter 6 Jahren meist nicht in der Lage sind das Öl problemlos im Mund hin und her zu bewegen, ohne dass sie dabei Teile des Öls verschlucken.

Darüber hinaus ist der Geschmack und die Konsistenz von Pflanzenöl nicht jedermanns Sache und führt bei Kindern oft zu Ekel oder Verweigerung, weshalb man hier auch unbedingt mit einem Teelöffel beginnen sollte.

Hat Ölziehen irgendwelche Nebenwirkungen?

Es gibt keine bekannten Nebenwirkungen, die auf die Durchführung einer Ölziehkur zurück zu führen wären. Dennoch kann es kurz nach dem Beginn zu einer sog. Erstverschlimmerung kommen. Das ist bei vielen Naturheilkunde-Verfahren und homöopathischen Mitteln aber nicht ungewöhnlich und geht auch recht schnell wieder vorüber.

Bei mir kam es z.B. etwa 2 Tage nach dem Beginn der Ölziehkur zu grippeähnlichen Symptomen und einer leichten Abgeschlagenheit. Das ist  jedoch ein gutes Zeichen und beweist, dass der Entgiftungsprozess Wirkung zeigt und die Selbstheilungskräfte bereits angelaufen sind. Nach 4 Tagen war alles vorüber und seitdem habe ich durchwegs nur positive Erfahrungen machen dürfen.

Welches Öl kannst du verwenden?

Meine morgendliche Ölzieh-Routine

Als ich mit dem Ölziehen begonnen habe und bemerkte, welche enormen Verbesserungen ich damit erzielte, begann ich es direkt in meine Morgenroutine einzubauen. Einfach um es nicht vergessen zu können. Ich habe dir diese Routine einmal im Detail aufgeschrieben und hoffe, dass du sie ebenso leicht in deinen Alltag integrieren kannst wie ich.

  1. Ich spüle mir den Mund mit warmem Wasser aus
  2. Ich reinige meine Zunge mit einem Zungenschaber
  3. Ich spüle meinen Mund noch einmal kräftig aus
  4. Ich nehme 1 EL Öl (Sesamöl oder Kokosöl) in den Mund und beginne mit dem Ölziehen
  5. Nach etwa 3 Minuten spucke ich das Öl wieder aus
  6. Ich spüle meinen Mund mehrmals kräftig aus und gurgle, um das Öl aus dem gesamten Mundraum zu entfernen
  7. Ich putze meine Zähne und reinige meine Zunge erneut mit der Zahnbürste
  8. Ich spüle meinen Mund ein letztes Mal gründlich aus.

Das brauchst du zum Ölziehen

Weitere Informationen über Ölziehen

Quellen

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